Teilnahme an der

19. Int. DMV Oldtimer-Rallye Aachen

 

Die Ecurie Aix-La-Chapelle hat auch dieses Jahr eine große Oldtimer-Rallye veranstaltet. Es wurde eine touristische Ausfahrt und eine sportliche Rallye angeboten. Die touristische Ausfahrt beinhaltete eine schöne Tour durch die Eifel per Chinesen-Zeichen kombiniert mit einigen Aufgaben, die unterwegs zu lösen waren. Dabei war die Aufmerksamkeit und Geschicklichkeit der Besatzung gefragt. Die sportliche Rallye bestand durchgehend aus Kartenaufgaben und Sollzeitprüfungen. Besondere Prüfungen, wie es sie letztes Jahr auf einer Teststrecke und einem Parkplatz gegeben hat, waren leider nicht vorgesehen.

 

Mein Beifahrer und ich haben sich mit meinem BMW 1602 in Inka-Orange für die sportliche Variante entschieden, obwohl dies die erste Oldtimer-Rallye überhaupt für meinen Beifahrer gewesen ist. Wir haben es aber nicht bereut. Nach der ersten Hälfte, die auch noch durch einen örtlichen Festumzug durcheinander gebracht wurde, wurden wir in der zweiten Hälfte immer besser. Eine tolle Strecke mit anspruchsvollen Aufgaben. Vielleicht ein wenig lang für einen Tag, aber eine super Erfahrung.

 

Die Organisation war gewohnt gut. Dieses Jahr war die Parkplatzsituation am Start und Ziel super geregelt, da ein Ausweich- / Ergänzungsparkplatz zur Verfügung stand. Die Startnummern waren bereits auf dem Boden fixiert, so dass es schön geordnet zugegangen ist und jeder seinen Platz gefunden hat. 

 

Das große Starterfeld von ca. 90 Startern hat sich pünktlich eingefunden und ist fast vollständig angetreten. Einige wenige sind mit Ersatzautos erschienen.

 

An den Kontrollstellen wurde man freundlich empfangen. Die Mittagspause hatte sich zeitlich etwas verzögert, aber es wurde nach Wunsch neue, angepasste Startzeiten vergeben.

 

Der Start wurde angemessen zelebriert und die Starter mit Ihren Fahrzeugen fachmännisch angesagt und präsentiert.

 

Direkt am Start wurde eine erste Zeitprüfung durchgeführt. Die Teilnehmer hatten eine ca. 17m lange Strecke in 7,7 Sekunden zu absolvieren. Dies konnten die Zuschauer aus unmittelbarer Nähe beobachten.

 

Im Abstand von 1 Minute ging auf die Strecke, immer abwechselnd ein Teilnehmer der Ausfahrt und ein Teilnehmer der Rallye, gut durchdacht.

 

Nach dem obligatorischem Frühstück - Kaffee und belegte Brötchen - erfolgte die wichtige Fahrerbesprechung.

 

Die Erklärungen wurden mit Beispielen auf der Leinwand erklärt und die einzelnen zu beachtenden Zeichen gezeigt. Leider waren die Erklärungen für die bei der Rallye angesetzten Selbst-Starts nicht ausreichend, jedenfalls für die Neueinsteiger. Dies zeigte sich später während der Rallye.

 

Die Mittagspause von einer guten halben Stunde erfolgte in der Eifel, in der Nähe von der Rurtalsperre. Es gab einen leckeren, warmen Snack und ein Kaltgetränk. Man konnte sich kurz sammeln, Luft holen und mit anderen Teilnehmern erste Erfahrungen austauschen.

 

Der Parkplatz war reichlich gefüllt mit den automobilen Schätzchen der Teilnehmer. Das Starterfeld war sehr abwechslungsreich und mit einigen Leckerbissen versehen.

 

Insgesamt fiel einem der hohe Anteil von Porsche - insbesondere Porsche 911 (G-Modell) - auf. Ich habe mich persönlich über die unüblich vielen BMW 02 - fünf verschiedene Modelle - sehr gefreut.

 

Parkplatz - Mittagspause - Eifelrooding

Am Ziel angekommen, wartete die letzte Sollzeitprüfung auf die Teilnehmer. Der Grill war angeheizt und die Gerüche der leckeren Grillwaren lenkten einen etwas ab.

 

Es wurde die gleiche Prüfung gefahren, wie am Start, nur mit einer veränderten Zeit von 8,8 Sekunden.

 

Hatte man das geschafft, konnte man sein Fahrzeug abstellen und zum gemütlichen Teil, mit Buffet und Getränken, übergehen. Es war eine Leinwand vorbereitet, so dass alle zusammen das Deutschlandspiel gegen die Slowakei (Ergebnis 3:0) schauen konnten. Schließlich wurden die Pokale verliehen und die Sieger geehrt. Bei der sportlichen Rallye haben sich wohl erwartungsgemäß die bereits bekannten und erfolgreichen Kandidaten durchgesetzt. Die Ergebnisse finden sich auf der Internetseite der Ecurie (Ergebnisse 2016).

 

Wie immer möchte ich zum Schluss meinen Dank an die Organisatoren und die vielen freiwilligen Helfer aussprechen, ohne die diese wunderbare Freizeitbetätigung nicht möglich wäre.

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